Modellvorhaben auf dem Friedhof in Gersweiler beschlossen

Bedauerlicherweise entsorgen immer mehr Menschen ihren Müll auch auf den Friedhöfen. So wurden schon Autoreifen, Autobatterien und diverser Sperrmüll in den grünen Tonnen gefunden, ganz zu schweigen von grauen oder blauen Säcken mit Hausmüll. Um diesem Problem entgegen zu wirken und um der allgemeinen Müllproblematik gerecht zu werden, müssen Kränze und Gebinde künftig von vornherein als Restmüll deklariert und behandelt werden, weil sich in den Kränzen und Gebinden immer mehr Plastik befindet.
Da die jetzt kleinen grauen Restmüllcontainer nicht ausreichend sein werden, werden modellhaft größere Gefäße in unterschiedlicher Farbe eingesetzt: Die graue Tonne soll 660 Liter fassen und über eine Öffnung verfügen, die auch große Kränze problemlos aufnehmen kann. Der grüne Container wird ebenfalls ein Fassungsvermögen von 660 Liter haben, um reine pflanzliche Abfälle (Grüngut) zu entsorgen. Die Tonnen werden eine große eindeutige plakative Beschriftung erhalten.
Sollte der Versuch erfolgreich sein, werden nach und nach alle Tonnen auch auf den anderen 21 Friedhöfen der Stadt Saarbrücken ausgetauscht.
Der Versuch kostet pro Friedhof etwa 6.000 Euro inklusive der Entsorgung. Auf dem Gersweiler Friedhof werden jeweils 20 grüne und 20 graue Tonnen ausgetauscht.
Ich erinnere an dieser Stelle daran, dass der Bezirksrat in den nächsten Wochen, sollte es aufgrund der Corona-Lage möglich sein, alle Friedhöfe im Westbezirk besuchen wird, um sich ein Gesamtbild zu verschaffen und eventuell notwendige Maßnahmen zu veranlassen.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich alles Gute und bleiben Sie gesund!
Ihre Isolde Ries
Bezirksbürgermeisterin Stadtbezirk West


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